R e g i e

 

Bei der Regie liegt die meiste Arbeit. Sie sucht sich meistens ein Stück aus, welches sie gern auf die Bühne bringen möchte und erstellt einen Arbeits- und Probenplan. In Absprache mit der Spielleitung werden die Darsteller ausgesucht. Die Regie streicht die Textbücher ein und zeigt den Darstellern was sie tun und lassen sollen. Der Regisseur/in leitet die Probenund ist für die künstlerische Qualität der Aufführung verantwortlich. Manchmal werden auch vom Regisseur/in die Textbücher etwas verändert und Rollen werden umbesetzt. Der Regisseur/insollte jede Rolle des Stückes selbst vorspielen können. Nach ihren/seinen Vorstellungen arbeiten ebenfalls Bühnenbau, Technik, Kostümwerkstatt und Maske.

Zur Unterstützung gibt es noch die Regieassistenz aus der schon viele Regisseure entstanden sind. Die Regie überwacht das Spiel und die Assistenz vermerkt alle Änderungen und Gänge der Spieler im Buch. Wenn Spieler/innen bei den Proben ausfallen, springt die Regieassistenz kurzerhand ein und übernimmt für die Probe eine Rolle. Auch eine Liste der Requisiten wird von der Assistenz erstellt, die dann an die Requisiteure weiter gegeben wird.

 

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S o u f f l e u s e / i n

 

Die Souffleuse sitzt bei den Anfangsproben als stiller Beobachter am Bühnenrand. Sie kümmert sich nur um den Text. In Ihrem Buch sind alle Textänderungen zu finden und sie macht sich über jeden Spieler eigene Notizen, wann er wo immer seinen Text vergisst. Sie erkennt an der Körperhaltung, an Blicken oder kleinen Bewegungen wann der Spieler nicht weiter weiß und er eine Texthilfe braucht. Meistens sind es nur einzelne Worte die die Souffleuse einwerfen muss. Es kann allerdings auch vorkommen, dass sie ins Schwitzen gerät wenn die Spieler plötzlich eine Seite Text auslassen oder wieder zurückspringen. Dann liegt es an ihr das Stück wieder auf den richtigen Weg zu bringen.

 

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S c h a u s p i e l e r / i n

 

Schauspieler/in sind Künstler die sich mit natürlichen Mitteln, ohne Musik und sonstige Töne bemühen, dem Publikum von der Darstellung einer fremden Existenz zu überzeugen. Sein/ihr Beruf ist es, das zu tun und zu lernen was andere erdacht haben. Es kann vorkommen, dass bei ihm/ihr die Grenzen zwischen Spiel und Realität verschwimmen. Für den einen ist es schwer sich in eine Rolle zu finden und dem anderen fällt es leicht. Seine/ihre Aufgabe ist es den Text schnellstmöglich auswendig zu lernen und sich in seiner Rolle auf der Bühne sicher, nach den Anweisungen der Regie, zu bewegen. Dazu gehört volle Konzentration und besonders vor den Aufführungen keine Ablenkungen. Am Ende kann es durchaus passieren, dass man den Weg aus seiner Bühnenrolle in die Realität nicht gleich findet. Bei der Oldesloer Bühne e.V. sind etwa 50% der Mitglieder auch Spieler/innen.

 

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Oldesloer Bühne - gegr. 1966